EU CBAM
Was ist CBAM?In der Praxis betrifft CBAM Unternehmen, die bestimmte Waren in die EU importieren. Für Importeure ist CBAM leider oft eine harte Nuss zu knacken. Diese Unternehmen müssen Emissionsdaten von Lieferanten sammeln, diese anhand der EU-Vorschriften bewerten und auf strukturierte, prüffähige Weise berichten. Dies macht CBAM nicht nur zu einer Berichtspflicht, sondern zu einem neuen Compliance-Prozess, der Lieferketten, Datenqualität und interne Kontrollen direkt beeinflusst. Viele Unternehmen kämpfen mit diesen Verpflichtungen, und hier kann Dubrink helfen.
CBAM ist von Natur aus komplex – und es wird nur noch komplexer werden. Heute gilt es für eine begrenzte Anzahl von Produktkategorien, aber der Geltungsbereich wird im Laufe der Zeit auf zusätzliche Sektoren und Materialien ausgeweitet. Die Berichtsanforderungen werden strenger, die Verifizierung wird wichtiger und die finanzielle Exposition wird realer.
Während CBAM derzeit in der EU aktiv ist, sind ähnliche Mechanismen bereits anderswo geplant. Das Vereinigte Königreich wird voraussichtlich ab 2027 CBAM einführen, und andere Länder, wie die Türkei, werden wahrscheinlich folgen. Für international tätige Unternehmen ist CBAM daher kein einmaliges EU-Problem, sondern eine strukturelle Compliance-Herausforderung.
In der Praxis ab:
1. Januar 2026
Inbegriffene Sektoren:
Eisen & Stahl
Aluminium
Zement
Düngemittel
Strom
Wasserstoff
Erste Meldung:
30. September 2027